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Sarah Mansfield

Sarah Mansfield – Sales and Marketing Analyst

We are pleased to announce that Sarah Mansfield has recently been appointed as our Sales and Marketing Analyst based in our London office. Sarah will report directly to Stephen Everard CEO and will be responsible for the administration and development of Goal’s sales & marketing efforts globally which will include tasks such as maintaining the sales pipeline, website updates, regular sales meetings with Goal’s global offices and network of sales agents, managing Goal’s relationship with publishers and PR companies.

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In a judgment on 30th March 2012, the Ontario Court of Appeal has upheld an earlier ruling that allows a proposed securities class action to proceed in the Canadian courts despite not relating to shares listed on a Canadian exchange.

The ruling, in Abdula v. Canadian Solar, relates to the interpretation of the Ontario Securities Act (1990) Section 138.1 as to what qualifies as a “responsible issuer”, which the Act defines as:

(a) a reporting issuer, or

(b) any other issuer with a real and substantial connection to Ontario, any securities of which are publicly traded;

As Canadian Solar is not a reporting issuer, as defined elsewhere in the Ontario Securities Act (1990), the consideration that Canadian Solar is a responsible issuer hinged on the second definition provided. Securities of Canadian Solar are publicly traded only on the NASDAQ, reporting to the United States SEC, and the principal place of business for Canadian Solar is in China; however, the company’s registered and “principal executive” offices are in Ontario, and several other business or capital-raising activities have occurred in or directly related to Ontario or its residents. The combination of these factors was ruled to be sufficient to show a “real and substantial connection to Ontario”, even though no shares are traded on a Canadian exchange.

The Ontario Court of Appeal also maintained that the potential for being sued under a foreign jurisdiction for the same alleged wrong-doing does not mandatorily restrict the case from being heard under Ontario law so long as the case falls under Ontario jurisdiction – citing the instances where securities class action cases have been heard in both the USA and Canada after falling under the jurisdiction of both territories as justification for the interpretation.

This ruling marks a sharp contrast to the Morrison v. NAB ruling by the U.S. Supreme Court, which determined a clear “transactional test” regarding whether proposed securities class actions fell under U.S. jurisdiction. While the Abdula v. Canadian Solar ruling provides for a broader basis for filing such actions in Ontario, with the potential result of making Canada increasingly popular for securities class action filings, this also potentially leads to significant overlapping with the U.S. and Canadian courts. The judgment provided for Abdula v. Canadian Solar also lacks the clarity of the “transactional test” provided in the Morrison v. NAB judgment from the U.S. Supreme Court, which may lead to further uncertainty and unpredictability as to what is considered a “real and substantial connection to Ontario”, and thus further argument as to what limits apply to the Canadian jurisdiction.

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Fonds Online – 23.06.2011

Eine neu veröffentlichte Studie von GOAL Group, einem Expertenhaus für Steuerrückerstattungen zeigt, dass Investoren im Jahr 2010 weltweit 17,39 Milliarden US Dollar (12,24 Mrd. Euro) an rechtmäßigen Rückerstattungen aus internationalen Kapitalanlagen eingebüßt haben, da sie die Quellensteuer auf Dividenden und Erträge nicht ordnungsgemäß zurückgefordert haben. Die Summe der ausstehenden Rückforderungen macht rund ein Viertel des weltweiten Gesamtanteils der möglichen Quellensteuererstattungen aus.

US-Investoren verloren mit 3,16 Milliarden US Dollar (2,22 Mrd. Euro) die höchsten Beträge, gefolgt von britischen Anlegern (1,65 Mrd. US Dollar/1,16 Mrd. Euro) und Investoren aus Japan (1,33 Mrd. US Dollar/936 Mio. Euro). Deutsche Investoren verzichteten auf 982 Millionen US-Dollar (691 Mio. Euro) an Rückerstattungen.

Internationalität spielt lokalen Finanzbehörden in die Hände

Seit der letzten Marktanalyse von GOAL Group im Jahre 2005 sind die ausgebliebenen Rückforderungen der Quellensteuer aufgrund der wachsenden Beliebtheit grenzüberschreitender Kapitalanlagen rapide angestiegen. Laut Statistiken des Internationalen Währungsfonds und der weltweiten Börsen erhöhte sich die Marktkapitalisierung globaler Aktienwerte zwischen 2001 und 2009 um 79 Prozent, während der Wert grenzüberschreitender Wertpapierinvestitionen im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 163 Prozent verzeichnete. Grenzüberschreitender Aktienbesitz hat sich demzufolge im Vergleich zum Marktwachstum mehr als verdoppelt.

Mit der positiven Marktentwicklung hat die Dividendenausschüttung im Jahr 2010 eine Renaissance erfahren. Dieser Trend wird sich vermutlich 2011 aufgrund der wirtschaftlichen Wiederbelebung und der wachsenden Zuversicht der Unternehmen fortsetzen. Parallel dazu ist der Wert der Anleihen auf dem globalen Markt seit Beginn des Jahrzehnts in die Höhe geschnellt.

Angesichts der steigenden Popularität ausländischer Wertpapiere und des anhaltenden Trends der Dividendenausschüttungen wird der Betrag der nicht zurückgeforderten Quellensteuer weiterhin ansteigen, solange sich Anleger nicht aktiv für Ihre Rückerstattungsansprüche einsetzen.

Geschäftsmodell Quellensteuer-Rückforderung

Erträge aus ausländischen Wertpapieren unterliegen der Steuerpflicht im Herkunftsland, aber ein Teil dieser Steuer kann von Depotbanken im Namen ihrer Kunden zurückgefordert werden. Viele führende Vermögensverwalter haben diese Marktlücke bereits entdeckt und bieten Steuerrückerstattungsdienste für Fondsmanager und als Interbanken-Service an. Die Tatsache, dass rund 25 Prozent der möglichen Steuerrückforderung aus internationalen Kapitalanlagen nicht in Anspruch genommen werden, weist deutlich auf ein Optimierungspotenzial hinsichtlich des Umfangs und der Effektivität der Rückerstattungsdienste durch Depotbanken hin.

Mit anziehender Weltkonjunktur bescheinigen Unternehmen ihren Investoren durch erhöhte Dividendenzahlungen, dass sie die Finanzkrise überstanden haben und sich 2011 im Aufschwung befinden. Bewanderte Investoren verfolgen immer häufiger eine internationale Investmentstrategie, um ihre Wertpapiererträge aus Aktien und Anleihen zu maximieren. Ein erheblicher Teil ihrer rechtmäßigen Ansprüche ist in Gefahr, in ausländischen Steuersystemen zu versanden, wenn der Rückerstattung der Quellensteuer nicht die nötige Aufmerksamkeit zugewandt wird“, merkt Stephen Everard, Chief Executive Officer bei Goal Group an.

 

Alle Martkteilnehmer der Fund-Management-Industrie sollten diese Tatsache ihm zufolge ernst nehmen und sich daran beteiligen, die Erstattungsquoten der Investoren zu erhöhen. „Die Quellensteuerrückerstattung ist eine hochkomplexe Aufgabe, bei der unterschiedliche Daten, Formate und Verfahren der verschiedenen länderspezifischen Gerichtsbarkeiten berücksichtigt werden müssen. Allerdings ist die Technologie, die diesen komplizierten Prozess automatisch durchführt, heutzutage weitgehend verfügbar. Fund Manager und Ihre Depotbanken haben deshalb keine Vorwände, diese technologiebasierten Services nicht im Sinne ihrer Kunden einzusetzen”, so Everard weiter.

 

Zur Methodik:

Goal Group kombinierte firmeneigene Informationen über Steuerrückforderungszahlen mit einer Vielzahl globaler Quellen über ausländische Portfolioanlagen und Dividendenausschüttungen in verschiedenen Märkten rund um den Globus. Diese Daten wurden zusammen mit aktuellen Informationen über das komplexe Gesamtbild der Quellensteuer-/Rückforderungssätze nach Ländern verwendet, um die Höhe der tatsächlichen nicht zurückgeforderten Summen sowohl auf globaler Ebene als auch für einzelne Länder mit einem größeren Anlagepublikum zu berechnen.

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WALL STREET – 24TH JUNE 2011

Investoren fordern nur selten die Quellensteuer auf internationale Kapitalerträge zurück, Nutznießer sind die Steuerbehörden

Investoren fordern nur selten die Quellensteuer auf internationale Kapitalerträge zurück, Nutznießer sind die Steuerbehörden

Investoren schenken ihren Staaten eine Menge Geld: Im vergangenen Jahr verloren sie weltweit rund 17,4 Milliarden US-Dollar, weil sie in ihren Steuererklärungen die bereits bezahlte Quellensteuer auf Dividenden und Kapitalerträge im Ausland nicht zurückgefordert haben. Das zeigt eine Studie der Londoner Beratung Goal Group, die sich auch auf internationale Steuerfragen spezialisiert hat.”Erfahrene Investoren verfolgen zunehmend eine internationale Investmentstrategie, um ihre Wertpapiererträge aus Aktien und Anleihen zu maximieren”, sagt Stephen Everard, Vorstandschef der Goal Group. “Ein erheblicher Teil ihrer rechtmäßigen Ansprüche ist in Gefahr, in ausländischen Steuersystemen zu versanden, wenn der Rückerstattung der Quellensteuer nicht die nötige Aufmerksamkeit zugewandt wird.“

Everard empfiehlt Vermögensverwaltern und auch Finanzberatern, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Kunden auch in Sachen Quellensteuer und Rückerstattung bei internationalen Anlagen zu widmen. Denn laut Studie, für die die Goal Group Steuer- und Finanzdaten aus verschiedenen Quellen auswertete, verloren US-Investoren allein im vergangenen Jahr 3,16 Milliarden Dollar, weil sie die Steuer nicht zurückforderten. Britische Anleger ließen 1,65 Milliarden Dollar sausen, japanische indes 1,33 Milliarden Dollar. Deutsche Sparer schenken dem Fiskus immerhin noch 983 Millionen Dollar im Jahr.

Hintergrund für das wachsende Problem mit nicht zurückgeforderter Quellensteuer ist die Internationalisierung der Kapitalanlagen: Laut Internationalem Währungsfonds stieg die Marktkapitalisierung börsennotierter Unternehmen weltweit zwischen 2001 und 2009 um 79 Prozent, gleichzeitig stieg der Wert grenzüberschreitender Wertpapier-Investitionen um 163 Prozent. Allerdings: Gewinne, die mit ausländischen Wertpapieren gemacht werden, müssen im Herkunftsland des Unternehmens oder des Anbieters versteuert werden. Ein Teil dieser Steuern kann aber von den Depotbanken im Namen ihrer Kunden zurückgefordert werden. Doch dies unterbleibt in vielen Fällen. Schon haben Spezialisten diesen markt als lukratives Beratungsfeld entdeckt und bieten Fondsgesellschaften, Banken oder auch Investoren an, sich gegen Provisionen um die Rückerstattung der Quellensteuer sowie auf die Optimierung von Steuerfragen im Depot zu kümmern.

Die Steuerbehörden können sich die Hände reiben: Das Problem wird weiter wachsen. Denn mit der Erholung der Börsenmärkte nach der Finanzkrise im vergangenen Jahr schütten Unternehmen wieder vermehrt Dividenden aus. „Mit anziehender Weltkonjunktur bescheinigen Unternehmen ihren Investoren dadurch, dass sie die Finanzkrise überstanden haben und sich 2011 im Aufschwung befinden”, erläutert Goal-Chef Everard. Folglich nehmen die Renditen in den Depots zu, auf die Quellensteuer verlangt wird. Außerdem wächst zurzeit das Volumen international verkaufter und gekaufter Anleihen weiter an.

Die Steuerbehörden können jedoch sicher sein, dass ein großer Teil der zu viel gezahlten Quellensteuern nicht zurückgefordert wird. Im vergangenen Jahr wurden ein Viertel der Zahlungen nicht zurückerstattet qerden. „Die Quellensteuerrückerstattung ist eine hochkomplexe Aufgabe, bei der unterschiedliche Daten, Formate und Verfahren der verschiedenen länderspezifischen Gerichtsbarkeiten berücksichtigt werden müssen”, erklärt Everard, “Allerdings ist die Technologie, die diesen komplizierten Prozess automatisch durchführt, heutzutage weitgehend verfügbar. Fondsmanager und Depotbanken haben deshalb keine Ausreden mehr, diese technologiebasierten Services nicht im Sinne ihrer Kunden einzusetzen.” Die Frage ist also, wie Kunden und ihre Vertreter, die Berater, mit den Fondsgesellschaften und Banken in Steuerfragen verhandeln.

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Cash.ONLINE – Donnerstag, 23. Juni 2011

Allein deutsche Investoren haben im vergangenen Jahr fast 700 Millionen Euro verloren, weil sie es versäumten, sich Quellensteuern für internationale Kapitalanlagen zurückerstatten zu lassen. International lassen sich Anleger zweistellige Milliardenbeträge durch die Lappen gehen. Das zeigt eine Studie des Datenanalysten Goal Group.

Die auf Steuerrückerstattungen spezialisierten Experten haben ausgerechnet, dass Investoren im Jahr 2010 weltweit 17,39 Milliarden US-Dollar (12,24 Milliarden Euro) an rechtmäßigen Rückerstattungen aus internationalen Kapitalanlagen eingebüßt haben, da die Quellensteuer auf Dividenden und Erträge nicht ordnungsgemäß zurückgefordert wurde.

Die Summe der ausstehenden Rückforderungen macht laut Goal Group rund ein Viertel des weltweiten Gesamtanteils der möglichen Quellensteuererstattungen aus.

US-Investoren lassen sich die höchsten Beträge entgehen

Der Studie zufolge verloren US-Investoren mit umgerechnet 2,22 Milliarden Euro die höchsten Beträge, gefolgt von britischen Anlegern (1,16 Milliarden Euro) und Investoren aus Japan (936 Millionen Euro). Deutsche Investoren verzichteten demnach auf 691 Millionen Euro an Rückerstattungen.

Seit der letzten Marktanalyse im Jahr 2005 seien die ausgebliebenen Rückforderungen der Quellensteuer aufgrund der wachsenden Beliebtheit grenzüberschreitender Kapitalanlagen rapide angestiegen, konstatieren die Goal-Analysten.

Laut Statistiken des Internationalen Währungsfonds und der weltweiten Börsen habe sich die Marktkapitalisierung globaler Aktienwerte zwischen 2001 und 2009 um 79 Prozent erhöht, während der Wert grenzüberschreitender Wertpapierinvestitionen im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 163 Prozent verzeichnete. Grenzüberschreitender Aktienbesitz habe sich demzufolge im Vergleich zum Marktwachstum mehr als verdoppelt.

“Mit der positiven Marktentwicklung hat die Dividendenausschüttung im Jahr 2010 eine Renaissance erfahren. Dieser Trend wird sich vermutlich 2011 aufgrund der wirtschaftlichen Wiederbelebung und der wachsenden Zuversicht der Unternehmen fortsetzen”, schreiben die Experten der Goal Group.

Parallel dazu sei der Wert der Anleihen auf dem globalen Markt seit Beginn des Jahrzehnts in die Höhe geschnellt. Angesichts der steigenden Popularität ausländischer Wertpapiere und des anhaltenden Trends der Dividendenausschüttungen werde der Betrag der nicht zurückgeforderten Quellensteuer weiterhin ansteigen, solange sich Anleger nicht aktiv für ihre Rückerstattungsansprüche einsetzen.

Steuerrückerstattung als Marktlücke für Vermögensverwalter

Hintergrund: Erträge aus ausländischen Wertpapieren unterliegen der Steuerpflicht im Herkunftsland, aber ein Teil dieser Steuer kann von Depotbanken im Namen ihrer Kunden zurückgefordert werden.

Laut Goal Group haben viele führende Vermögensverwalter diese Marktlücke bereits entdeckt und bieten Steuerrückerstattungsdienste für Fondsmanager und als Interbanken-Service an. Die Tatsache, dass rund 25 Prozent der möglichen Steuerrückforderung aus internationalen Kapitalanlagen nicht in Anspruch genommen würden, weise deutlich auf ein Optimierungspotenzial hinsichtlich des Umfangs und der Effektivität der Rückerstattungsdienste durch Depotbanken hin.

“Mit anziehender Weltkonjunktur bescheinigen Unternehmen ihren Investoren durch erhöhte Dividendenzahlungen, dass sie die Finanzkrise überstanden haben und sich 2011 im Aufschwung befinden. Bewanderte Investoren verfolgen immer häufiger eine internationale Investmentstrategie, um ihre Wertpapiererträge aus Aktien und Anleihen zu maximieren” erklärt Goal-Group-CEO Stephen Everard.

Ein erheblicher Teil ihrer rechtmäßigen Ansprüche sei in Gefahr, in ausländischen Steuersystemen zu versanden, wenn der Rückerstattung der Quellensteuer nicht die nötige Aufmerksamkeit zugewandt werde, so Everard weiter.

Technische Möglichkeiten sollen Erstattungsquoten erhöhen

Der Goal-Group-Chef fordert alle Martkteilnehmer der Fund-Management-Industrie auf, diese Tatsache ernst nehmen und sich daran zu beteiligen, die Erstattungsquoten der Investoren zu erhöhen. Die Quellensteuerrückerstattung sei zwar eine hochkomplexe Aufgabe, bei der unterschiedliche Daten, Formate und Verfahren der verschiedenen länderspezifischen Gerichtsbarkeiten berücksichtigt werden müssen.

Allerdings sei die Technologie, die diesen komplizierten Prozess automatisch durchführe, heutzutage weitgehend verfügbar. “Fund Manager und ihre Depotbanken haben deshalb keine Vorwände, diese technologiebasierten Services nicht im Sinne ihrer Kunden einzusetzen”, sagt Everard. (hb)

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HANDELSBLATT22nd June 2011

Anleger verschenken jedes Jahr Milliarden an den Staat, weil sie sich bei Investitionen im Ausland die doppelt bezahlte Quellensteuer nicht zurückholen. Der Grund: Es ist einfach zu kompliziert.

DüsseldorfBei der Rendite schauen Anleger oft auf jeden Cent – da ist es verwunderlich, dass sie vergangenes Jahr 12,24 Milliarden Euro verschwendet haben. So viel, besagt eine neue Studie des Finanzdienstleisters Goal Group, hätten Anleger sich an Quellensteuer rückerstatten lassen können – haben es aber versäumt. Das ist ein Viertel der kompletten Summe, die die Finanzämter an Quellensteuer insgesamt schuldig waren.

Warum sind die Anleger so nachlässig? Wird auch nur ein halbes Prozent mehr Zinsen versprochen, schichten sie schon mal um, und Dividenden fordern Investoren immer aggressiver ein. Doch bei der Quellensteuer lassen sie sich bereits verdiente Rendite entgehen.

Die Quellensteuer wird, wie der Name schon besagt, an der Quelle der Einkünfte abgezogen und an das Finanzamt überwiesen. Eine Art der Quellensteuer ist die Lohnsteuer, die direkt beim Arbeitgeber abgezogen wird. Außerdem zählt auch die Kapitalertragssteuer dazu, und diese ist für Investoren in ausländischen Anlagen besonders relevant. Auch die Abgeltungssteuer, die in Deutschland 25 Prozent beträgt, gehört zu den Quellensteuern. Kursgewinne, Zinsen und Dividenden werden dadurch oft doppelt besteuert. Doch wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht, können Anleger einiges wieder zurückfordern.

Die Frage ist nur, wie das funktioniert. Manche Kunden müssen sich um nichts kümmern, denn die Depotbank erledigt die Rückerstattung. Allerdings bieten nicht alle Depotbanken diesen Service an, und selbst dort ist er meist Großkunden vorbehalten, die hohe Summen investieren und dadurch auch einiges an Gebühren zahlen – erst dann lohnt es sich für die Depotbank.

Für Privatpersonen und ganz ohne Hilfe der Depotbank sei es fast nicht machbar, diese Steuern selbst zurückzufordern, sagt Stephen Everard, Chef der Goal Group: „Die normale Steuererklärung ist schwer genug. Bei grenzüberschreitenden Anlagen haben Investoren es sogar mit mehreren Steuerbehörden zu tun, mit einer fremden Gesetzgebung in einer fremden Sprache.“ Wer die Rückforderung selbst in die Hand nehmen will, muss sich auf das Abenteuer einer langen Recherche einlassen: Auf der Internetseite der Vereinten Nationen sind die Abkommen zwischen verschiedenen Ländern zu finden, allerdings meist in fremder Sprache.

Die Münchner DAB Bank zum Beispiel bietet selbst einen Service an, der die Rückerstattung regelt – allerdings auf einige Länder beschränkt. Andere Banken und Fonds nutzen den Dienst einer unabhängigen Firma, die sich genau darauf spezialisiert hat. Davon gibt es laut Angaben der Goal Group weltweit nur drei bis vier. Allerdings könnte es in diesem Bereich noch genug Kundschaft für mehr geben.

Nicht nur Privatanleger sondern auch institutionelle Investoren vernachlässigen das Thema. Gerade für Hedge-Fonds war das Eintreiben der Quellensteuerrückerstattung in der Vergangenheit kaum ein Thema. Traditionell seien diese Fonds in Steueroasen wie den Cayman Islands ansässig gewesen, wo Anleger kaum Steuern bezahlen und so auch bei der Rückerstattung wenig zu holen ist, sagt Everard. In letzter Zeit ändere sich die geographische Verteilung der Hedge-Fonds. „Investment- und Hedge-Fonds fordern nur selten diese Steuern wieder ein, und auch Pensionsfonds könnten da noch viel herausholen“, sagt Everard. Für die Performance der Fonds wäre das ein wertvoller Gewinn.

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Rupert Murdoch

New York – A US shareholder who purchased $38,000 in News Corp shares earlier this year filed a class action lawsuit against the global media group on Friday, claiming that News Corp, the Murdochs, and Rebekah Brooks intentionally covered up and concealed the phone hacking offenses.

The investor, Lewis Wilder, has initiated the first federal-level lawsuit against the News Corp US division in regard to their British newspaper’s damage on the company’s share price because of the illegal activities that have been revealed in recent weeks.

Mr Wilder, who bought 1,000 News Corp shares in late April and 1,000 more in early June through an associated trust, has accused Rupert and James Murdoch of having “affirmatively sanctioned or, at the very least, turned a blind eye to the rampant illegality taking place at News Corp’s newspapers.”  Mr Wilder sold his 2,000 shares on July 12, causing him to lose $5,271.

The case, filed in New York, alleges that News Corp and its executives participated in fraudulent, deceptive and misleading behavior and breached the US Securities Exchange Act by issuing “materially false and misleading” statements to investors from March 3 to July 11.  This lawsuit has the potential to cover thousands of shareholders who traded millions of shares in that period.

James Murdoch

Mr Wilder asserts that News Corp and its senior executives “either had actual knowledge of the misrepresentations and omissions of material facts [about the hacking] … or acted with reckless disregard for the truth in that they failed to ascertain and disclose the truth about News Corp’s illegal activities, even though the truth was available to them”.

The New York Southern District Court must certify the US case before it can proceed as a class action.

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